Kategorie: Familienalltag

Spare in der Zeit, dann hast du in der Not

Spare in der Zeit, dann hast du in der Not

An alle jungen, aufgeschlossenen unter 30ig…….alle anderen lesen bitte einen anderen Beitrag…

Obwohl ich nicht mehr zu den U30 zähle möchte ich dieser jungen, aufstrebenden Generation meinen innigsten Dank aussprechen. Ohne diesen Menschen wäre ich mental nicht der, der ich jetzt bin.

Ich selbst (und auch meine Frau) bin seit Jahren Systemerhalter erster Klasse.

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Hört doch einfach mal zu!

Hört doch einfach mal zu!

Kennst du Menschen, bei denen du gar nicht zu Wort kommst? Die immer etwas zu erzählen haben, immer etwas besseres wissen, immer ihre Meinung ungefragt kundtun, egal um welches Thema es geht?

Wie geht´s dir in deren Gegenwart? Fühlst du dich wohl? Denkst du dir, ja! Mit denen möchte ich gerne noch viel mehr Zeit verbringen?

In Wahrheit sind solche Begegnungen meist sehr anstrengend, oder? Ich fühle mich dann immer übergangen, zurück gesetzt, nicht ernst genommen, manchmal auch ungeliebt.

Auf der anderen Seite aber gibt es Menschen, von denen kann man gar nicht genug bekommen! Ich weiß genau, an deren Seite fühl ich mich großartig! Sie geben mir das Gefühl, etwas Besonderes zu sein! Und alles was sie tun und sagen hat – ja Ausstrahlung, Charakter, Charisma!

Ich will von Ihnen lernen, ihnen zuhören, mit ihnen sprechen!

Was also machen diese Menschen anders? Welche Eigenschaften, welche Fähigkeiten bringen sie mit?

Ich finde dieses Experiment, von dem ich im Video spreche, absolut genial. Es zeigt so deutlich, welche Erfolge man erzielen kann, wenn man einfach nur mal schweigt und zuhört!

Eine der für mich wichtigsten Eigenschaften, um mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen, ist für mich ZUHÖREN. Anderen Menschen zu zuhören ist so ungemein wichtig! Wie bitte soll ich denn sonst erfahren, was in ihnen vorgeht? Was sie möchten? In welche Richtung sie gehen wollen?

Bitte hört damit auf, andere Menschen einfach nur zu zutexten! Interessiert euch doch ein wenig mehr für eure Umwelt! Für eure Mitmenschen!
Ihr werdet überrascht sein, welch spannende Begegnungen ihr auf einmal haben werdet! Welch interessante Gespräche! Welch ungeahnte Möglichkeiten sich auf einmal auftun werden!
Du hast eine Idee? Ein Projekt? Einen Traum? – dann lerne zu zuhören! Und mit einem mal wirst du Gespräche führen, die dir die so lang ersehnte Lösung präsentieren! Versprochen!

Schreib mir doch von Erfahrungen – kennst du charismatische Menschen? Menschen, welche zuhören können? Was ist das für ein Gefühl? In deren Nähe? Ich freu mich auf deine Kommentare!
Und wenn Du noch mehr darüber erfahren möchtest, was denn eine charismatische Persönlichkeit ausmacht, wenn du auch ein Mensch sein möchtest, der andere Menschen in seinen Bann ziehen kann, einfach durch deine ureigene Persönlichkeit, dann schreib mich doch an, und lass uns gemeinsam deinen Weg planen…!

Stop Existing! Start Living!
Eure Birgit Leonhartsberger

Von dem Hundertjährigen, der auf einen Baum kletterte

Von dem Hundertjährigen, der auf einen Baum kletterte

Habt ihr eine Definition für „alt“? Wann hat man das Alter erreicht, wo man dann wirklich „alt“ ist? Zum alten Eisen gehört?

Für mich hat sich das im Laufe der Jahre verändert.

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Im Fokus der Psychos

Im Fokus der Psychos

Gestern hatten wir ein für uns sehr entscheidendes Spiel. Und was soll ich sagen….. Wir haben gewonnen!!!! 10:6! Ein klarer Sieg!
Doch gewonnen haben wir dieses Spiel nicht unbedingt nur am Board, sondern in erster Linie im Kopf. Die andere Mannschaft war gar nicht so schlecht; in Wahrheit war sie sogar sehr gut. Wenn wir mal außer acht lassen, dass zwei von ihnen es nicht geschafft haben auf unserer Beliebtheitsskala zu punkten – die anderen beiden hätten schon was drauf gehabt – aber sie waren uns mental alle einfach unterlegen.

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Den Elefanten will ich nicht!

Den Elefanten will ich nicht!

Tatort: Küche. – 6:40 Uhr in der Früh.
Gerade aufgestanden, noch nicht vollständig dem Träumeland entstiegen, geh ich zielstrebig in die Küche, in freudiger Erwartung: frischer Kaffee!!!
Doch was muss ich sehen?

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Veränderung im Schaukelstuhl

Veränderung im Schaukelstuhl

Es war einmal ein Mann, der in einem dunklen Zimmer wohnte. Eigentlich wusste er gar nicht mehr, wie es dazu gekommen ist – irgendwann jedenfalls war die Dunkelheit über ihn hereingebrochen.

Er saß nun also in seinem Schaukelstuhl, umgeben von Dunkelheit, und ärgerte sich. Er mochte die Dunkelheit nämlich nicht! Er schaukelte vor und zurück und versuchte die Dunkelheit mit Beschwörungen zu vertreiben.

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5 Buchstaben, die auch DEIN LEBEN verändern können…!

5 Buchstaben, die auch DEIN LEBEN verändern können…!

Diese Buchstaben haben mich in meinem bisherigen Leben ständig begleitet, sowohl in meinem Alltag, als auch bezüglich meinen Träumen: SPÄTER.

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Sieger in 2 Minuten!

Sieger in 2 Minuten!

Beim Sport sehen und erleben wir sie jeden Tag: Powergesten.
Radrennfahrer reissen die Arme in die Höh, sobald sie die Ziellinie überqueren, Läufer ebenso. Fußballer haben ohnehin die schrägsten Sieges-Rituale. Auch Tennisspieler bilden eine kraftvolle Faust, wenn sie einen wichtigen Punkt erreicht haben.
Ich erleb es auch beim Dart: ein lautstarker Brunftschrei und Arme hoch!

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Rechts is Gas, Oida, reeechts!!!!!

Rechts is Gas, Oida, reeechts!!!!!

Kennt ihr das? Ihr habt´s eilig, so richtig eilig! In wenigen Minuten sperrt das Geschäft zu, und ihr müsst unbedingt noch mal hin. Ihr habt was ganz  extrem Wichtiges vergessen einzukaufen; Milch für´n Kaffee, das Entspannungs-Abend-Bier, Zahnseide oder etwas ähnlich Lebensnotwendiges.

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Bezahltes Glück….?!

Bezahltes Glück….?!

Endlich Urlaub! Losgelöst vom Alltag! Glücks-Gefühle vorprogrammiert!
Sonne, Strand, Meer,  fremde Gerüche, südländische Musik – alles, was das Herz begehrt. Für dieses Glück haben wir bezahlt.
GlückDie Menschen im Hotel wirken am zweiten Tag schon etwas entspannter, etwaige Strapazen der Anreise verblassen, glückliche Gesichter überall.
Doch am Abend die Ernüchterung: Stromausfall. Im gesamten Hotel. Zu Beginn ist es noch eher amüsant: Menschen versammeln sich in den dunklen Fluren, ausgestattet mit Taschenlampen (Handys sind ja so vielseitig verwendbar!), und diskutieren: warum? wie lange? betrifft´s nur dieses Hotel oder die ganze Stadt? – Morgen wird schon wieder alles passen….

Guten Morgen liebe Sorgen…

Glück

 

In der Früh präsentiert sich allerdings das gleiche Bild. Die weitreichenden Konsequenzen werden sichtbar: das Badezimmer liegt im Dunkeln (der Weg zur Toilette wird eine Herausforderung, die morgendliche Dusche ist gestrichen), die Aufzüge sind außer Betrieb (manche Teile des Treppenhauses erstrecken sich seeehr finster), aufgeregte Menschen. Spekulationen werden angestellt: anscheinend ist das Stromaggregat total kaputt. Die Reparatur kann Stunden (!) dauern! Wer weiß, ob es überhaupt noch heute repariert wird, immerhin sind wir ja im Süden, da läuft alles anders!

Hoffnungsschimmer: Frühstück!

Kein Kaffee (auch wenn er am Vortag eh nicht wirklich genießbar war – heute wäre er immens wichtig gewesen!), der knackige Morgen-Toast ist heute natürlich nicht knackig, das Geschirr nicht makellos sauber (funktioniert der Geschirrspüler leicht auch nicht???), überhaupt sind viel zu wenig Kellner im Einsatz: das schmutzige Geschirr auf den Tischen wird nicht sofort abgeräumt. Wo sind die heute bloß? So ein bisschen Stromausfall kann doch nicht gleich den gesamten Hotelbetrieb durcheinander würfeln! Immerhin haben wir für unser Glück bezahlt!

GlückDas Spannende daran aber war, die meiste Aufregung herrschte ja nicht unbedingt wegen der Dinge, die JETZT nicht funktionierten. Vielmehr erstreckten sich die düsteren Gedanken über die Zukunft: was ist, wenn wir in ein paar Stunden noch immer keinen Strom haben? oder am Abend? vielleicht gar morgen auch noch nicht?!? Wie soll denn das Zimmermädchen sorgfältig putzen können? Der Handy-Akku wird bald leer, kein Wlan, muss ich für den restlichen Urlaub die Treppe benutzen? Und was ist mit meinem Morgen-Kaffee? Wie soll ich den morgigen Tag auch noch ohne Kaffee überstehen? Der Kaffee gestern war ja wirklich ausgezeichnet!

Bereits nach wenigen Stunden schien das gesamte Urlaubsparadies gefährdet! Aber wir haben doch für unser Glück bezahlt!
Rund um uns wird gemeckert und spekuliert. Über Dinge, die wir gar nicht beeinflussen können. Einer fängt an, alle ziehen mit.

Solidarität im Läster-Paradies

Hin und wieder Dampf ablassen zu können, tut gut. Man will seinen Frust loswerden, sich aber auch interessant machen. Und wesentlich dabei ist Folgendes: während ich über andere schimpfe, vergesse ich meine eigene Unzulänglichkeit. Gemeinschaftliches Lästern stärkt in gewisser Weise das Zusammengehörigkeitsgefühl.
Doch dabei geht es um mehr, als nur Informationen auszutauschen: Lästereien sind unweigerlich mit Aggression verbunden. Dies wird schon an der Körpersprache deutlich: die Augenbrauen sind hochgezogen, die Arme werden verschränkt, die Lippen fest aufeinander gepresst.

GlückDieses Schimpfen und Lästern tut momentan gut. Für einen kurzen Moment müssen wir nicht daran denken, dass wir selber nicht perfekt sind. In Gemeinschaft jener, die es grad genauso übel erwischt haben wie wir, können wir die Schuld an unserem Un-Glück abwälzen, und unser Tag scheint dadurch gerettet.

Doch auf lange Sicht betrachtet, verändern wir absolut nichts zum Positiven, indem wir über andere schimpfen. Wir können Glück nicht kaufen. Wir werden Glück nicht erfahren, indem wir uns von anderen Menschen oder Dingen abhängig machen. Denn Glück fängt in unserem Inneren an. Wir ganz allein entscheiden, ob wir heute glücklich sein möchten, oder nicht. Wir ganz allein entscheiden, ob das Glas halb voll oder halb leer ist.

Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied

Also klinkten wir uns gedanklich aus. Das einzige, was in solch einem aufgebrachten Stimmengewirr hilft, ist mentale Distanz. Das bedarf einer bewussten Entscheidung:
Nein, ich lästere nicht mit. Nein, ich denke nicht in Problemen. Ja, ich sehe die Dinge so, wie sie sind, und nicht schlechter. Ja, ich kann mein Glück erleben – auch ohne Strom!

Wirklich leid tat uns der freundliche Empfangschef an der Rezeption: da stand er nun: in voller Montur – Anzug und Krawatte!, bei geschätzten 40° Außentemperatur, ohne Klimaanlage (stimmt – die funktioniert ja auch nicht!), Schweiß tropfte unermüdlich über seine Stirn. Die Anspannung stand ihm ins Gesicht geschrieben. Man muss sich ja nur mal überlegen, welche Konsequenzen solch ein mehrstündiger Stromausfall in seinem Arbeitsbereich hat: Buchungen, Check In / Out, Abrechnung, … Viele dieser Aufgaben müssen notdürftig händisch notiert und später ins Computersystem nachgetragen werden. Ein kleiner Fehler kann dabei enorme Auswirkungen haben!
Und immer wieder wurde er von Hotelgästen belagert (im luftig leichten Strandoutfit wohlgemerkt) und mit tiefgründigen Fragen bombadiert: warum? wieso? wie lange? kann man das Busticket heute wirklich nur erst im Bus und nicht schon an der souverän mit Computer ausgestatteten Rezeption lösen? Wir haben doch für unser Glück bezahlt!

Auch ich hatte eine typische Touristen-Sightseeing-Frage an ihn. Nach deren Beantwortung wollte er mir eine entschuldigende Erklärung über die heutige Strom-Hotel-Situation abliefern, doch ich winkte nur ab. Klammerte dieses Thema einfach aus. Hatte für uns keine Wichtigkeit. Wir fahren einfach in die Stadt, machen uns einen schönen Tag, was dann passiert – mal schauen. Er schenkte mir ein Lächeln, dankbar für diese kurze mentale Ruhepause.

Glück ist ein Entschluss

GlückAn diesem Tag ließen wir uns einfach treiben. Wir erlebten eine geniale Sightseeing-Tour, entdeckten wunderbare Plätze, und genossen verschiedene musikalische Darbietungen in der mediterranen Großstadt. Wenn sich Gedanken in unser Hirn schoben (was wird wohl sein, wenn wir ins Hotel kommen? wenn ich heut nicht duschen kann, wird´s übel… leckerer Kaffee?), dann drängten wir sie beiseite. Wir haben beschlossen, glücklich zu sein.

Als wir am Nachmittag ins Hotel zurück kehrten, war alles wieder beim Alten: beleuchtete Flure, der Lift funktioniert, Zimmer tadellos geputzt (war ja nicht anders zu erwarten), Handy kann wieder aufgeladen werden (wäre eh noch nicht nötig, hab ja noch gut 50%), Internet funktioniert wieder (egal – wir gehen ja eh gleich zum Strand), und der Kaffee morgen beim Frühstück ist auch wieder gesichert!!! — Ich hab dann Orangensaft getrunken, denn wie gesagt: er war absolut nicht nach meinem Geschmack!

Eure Birgit Leonhartsberger