Deine Komfortzone – mal ganz anders betrachtet….

Deine Komfortzone – mal ganz anders betrachtet….

Die Komfortzone – Jeder Mensch, der sich damit beschäftigt weiter zu kommen, sich zu verändern, jeder Mensch, der sich mit seiner Persönlichkeit beschäftigt, mit dem Mindset erfolgreicher Menschen, wird unweigerlich früher oder später über diesen Begriff stolpern:
die Komfortzone.

Komfortzone

 

 

Mir ging es da nicht anders. In den letzten Jahren habe ich mich intensiv mit diesen Themen auseinandergesetzt, verschiedene Seminare besucht, Bücher gelesen, hab auch selber Workshops zu diesem Thema abgehalten – und doch hatte ich gestern ein AHA-Erlebnis, welches ich euch nicht vorenthalten möchte.

Grundregel Nr 1

Um dein Leben erfolgreicher gestalten zu können – wobei es an dieser Stelle absolut egal ist, was für dich persönlich Erfolg bedeutet: ob beruflich, privat, deine Persönlichkeit betreffend, fininanziell – komplett egal! Aber es gilt es einen total wichtigen Grundsatz unbedingt zu befolgen:

Höre NIE, NIE, ABSOLUT NIEMALS auf, dich weiterzubilden!!!

Täglich! Ca 1 Stunde lang! In Form von Büchern, Hörbüchern, Videos, Seminare, Workshops, etc… Komplett egal, welches Medium du bevorzugst! Am besten nimmst du ´nen Mix, probierst Verschiedenes aus – Hauptsache es sind Themen, welche sich mit deinem Vorankommen beschäftigen, welche dir neues Wissen vermitteln, welche eine positive Veränderung in deinem Leben bewirken können, wenn du die Inhalte umsetzt und in deinen Alltag integrierst!

Aus meiner Sicht gibt es dafür 2 relevante Gründe:

Zum einen ist Wissen die einzige Investition, die dir keiner nehmen kann! Egal, was in deinem Umfeld passiert! Und wenn alle Banken bankrott gehen, wenn du deinen Job verlierst, wenn dich dein Geschäftspartner hintergeht, wenn – was auch immer so passieren kann und du volle Kanne auf die Schnauze fällst – du wirst aufstehen, dir den Staub abklopfen und eines mit absoluter Sicherheit wissen: Du trägst alles, was du für einen Neustart benötigst, bereits in dir! Kein Grund zum Verzweifeln! Neustart! Blick voraus! Du gestaltest deine Zukunft!!!

Zum anderen ist es so, dass die Macht in der Wiederholung liegt. So prägt es sich in unserem Gehirn ein, in unserem Gedächtnis: die Macht liegt in der Wiederholung!
Außerdem – und das ist in diesem Fall jetzt für mich der springende Punkt: es gibt Menschen, deren Persönlichkeit für uns ansprechender ist als andere. Zwei verschiedene Menschen sprechen ein und denselben Satz: bei dem einen verstehe ich den Inhalt sofort, der andere spricht mich in Wahrheit gar nicht an.

Ich habe mich, wie bereits erwähnt, in den letzten Jahren sehr intensiv mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung auseinandergesetzt und habe mir auch verschiedenste Speaker und Trainer dazu angehört. Sie alle sprechen immer wieder über die gleichen Themengebiete. Ist ja logisch. Gehört ja alles zusammen.  Aber jeder hat andere Erfahrungen damit gesammelt und verpackt diese in andere Geschichten, andere Erklärungen, andere Beispiele, andere Argumente.
Zum Beispiel die Komfortzone – dieser Begriff ist mir natürlich nicht unbekannt. Das Leben passiert außerhalb deiner Komfortzone – living out of the box – all diese Schlagwörter sind mir ein Begriff! Doch gestern fand ich eine für mich neue Definition, welche mir wieder einen komplett anderen Blickwinkel ermöglichte:

KomfortzoneAlex Fischer spricht in seinem Buch Reicher als die Geissens über die Komfortzone als ein Modell innerhalb deines Zauns. Das bedeutet, alles was man schon hat, was man besitzt, befindet sich innerhalb dieses Zauns, also innerhalb meiner Komfortzone. Ich habe dadurch auch gewisse Vorteile: ich vergleiche es mit meinem Garten, mit meinem Grundstück: innerhalb des Zauns finde ich Sicherheit, hier ist mir alles bekannt, ich kenne jeden Baum, jeden Strauch, jede Blume, ich kann in der Sonne sitzen und mein Reich bewundern! Diese Schönheit genießen! Und ich weiß wo sich das ein oder andere Teil befindet, wie ich von dem einen Ende zu dem anderen komme, keine unvorhergesehenen Hürden.
Innerhalb meines Zauns steht auch alles, was ich mir bereits erschaffen habe, was ich bereits erreicht habe. Und diese Sichtweise war für mich komplett neu: bei der Komfortzone geht es nicht immer nur darum Ängste überwinden zu müssen, sondern es geht auch darum, die Dinge, die ich bereits erschaffen habe, nicht ständig beschützen zu müssen!

Ich habe immer wieder so Phasen, wo nicht wirklich was weitergeht.
Es mangelt definitiv nicht an Motivation.
Ich weiß, welchen Weg ich gehen möchte.
Ich weiß, wo ich hinkommen möchte.
Und trotzdem…

Die klassischen Symptome:

Dieser Prozess beginnt schleichend: Es entwickelt sich eine Routine. Tagtäglich die gleichen Schritte. Daraus entsteht eine gewisse Langeweile. Wir merken, dass wir irgendwie unzufrieden sind, können den Grund aber nicht wirklich benennen. Wie werden frustriert. Vielleicht sogar streitsüchtig und stur, wollen unsere Meinung verteidigen.
Und schon setzt sich die Spirale in Gang: Wenn wir verbissen an dem Denk- oder Handlungsmuster festhalten, welches ja bereits einmal funktioniert hat (!), verschließen wir uns gegenüber Neuem.
Wenn wir in unserem Denken und Handeln erstarren, entsteht Stagnation.
Dadurch erzielen wir aber keine neuen Ergebnisse und werden noch mehr unzufrieden, frustriert, fühlen uns als Opfer – scheinbar grundlos.

Mein Körper reagiert dann mit totaler Müdigkeit! Ich kann den ganzen Tag schlafen! Ich steh in der Früh auf – topmotiviert, voller Tatendrang – mach die ersten ein, zwei Dinge, welche eben an diesem Tag anstehen, und —– das war´s.
Energie verbraucht.
Akku leer.

Natürlich sagte mir mein Verstand, dass ich in meiner Komfortzone feststeckte. Ich fand nur keine Erklärung dafür. Mit Angst hatte das nichts zu tun!
Diese Thematik kenne ich ja auch: das Gefühl, wenn du jetzt am Rand deiner Komfortzone stehst und etwas tun möchtest, aber nicht weißt, wo es  hinführt. Du hast Angst. Beginnst zu schwitzen, bekommst Magenschmerzen, Unsicherheit macht sich breit, alles in dir sträubt sich: Halt! Stop! Mach diesen Schritt nicht!!!!

Dies ist mir nicht fremd! Aber in diesem Fall war es anders. Ich konnte mir dieses Nicht-in-die-Gänge-Kommen nicht erklären, bis ich diese Definition las:

Die Komfortzone ist innerhalb deines Zauns.

KomfortzoneDas bedeutet, es geht darum, meinen Garten zu beschützen; das was ich geschafft habe, zu beschützen.
Innerhalb des Zauns herrscht Sicherheit.
Aber auch Langeweile.
Dadurch widerum entsteht Unzufriedenheit.
Dieses ewige „ich muss meinen Garten beschützen!“ hält mich davon ab, neue Gebiete zu erobern!

Bei mir tritt dieses Phänomen immer dann auf, wenn ich einen Teilschritt erreicht habe und dafür Anerkennung erhalte. Auch wenn ich genau weiß, dass ich noch lange nicht bei meinem Ziel angelangt bin, dass dies erst der erste Schritt in die gewünschte Richtung ist, allein diese Anerkennung reicht aus, dass ich diesen Teil beschützen möchte. Ich möchte in meinem Liegestuhl liegen, auf meiner Terrasse, und meinen wunderschön angelegten Garten bewundern. Mein Werk!

Raus aus der Komfortzone!

Alex Fischer sagt Folgendes:

Du hast immer wieder selber die Wahl: du kannst den Zaun sehen als Schutz vor dem Unbekannten – oder als Eingangstor für neues Glück und neue Fähigkeiten!

KomfortzoneUnd genau das werde ich von nun an tun! Ich werde mein Gartentor öffnen! Es ist ein Geschenk, jeden Tag einen Blick außerhalb meines Grundstücks werfen zu dürfen! Es ist ein Geschenk, jeden Tag ein bisschen mehr Glück und Fähigkeiten hereinzulassen in meinen Garten! Und jeden Tag werde ich die Grenze meines Zauns ein Stückchen weiter raus versetzen!

Folgende Regel wird mir dabei helfen:

Wann immer du kannst – erweitere deine Komfortzone!

Hast du bereits Erfahrungen gesammelt? In deiner Komfortzone? Beim Verlassen der selbigen? Schreib doch im Kommentarfeld über deine Erlebnisse! Und inspiriere dadurch auch andere Leser, damit auch sie ihre Komfortzone ein Stück weit verlassen können….!

Start living! Eure Birgit Leonhartsberger

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