Neujahrs- Vorsätze für Mutige

Neujahrs- Vorsätze für Mutige

Silvester wäre geschafft! Mit allem, was dazu gehört: leckeres Essen, Sekt, gute Freunde, gute Musik und Tanz, Dinner For One, Feuerwerk, Donauwalzer und Neujahrswünsche: Nur das Allerbeste für das kommende Jahr!!!

Und wie schaut´s mit den Neujahrsvorsätzen aus?

VorsätzeDie entstehen ja quasi fast von allein. Sobald sich das Jahr seinem Ende nähert, beginnt man die vergangenen Monate zu reflektieren: wir blicken zurück  – was hatten wir uns letztes Silvester noch mal vorgenommen? – Aja – genau – naja, so ganz hab ich das aber nicht erreicht….. Egal. Neustart. Dieses Jahr wird alles anders! Dieses Mal schaffe ich das gaaaaaanz bestimmt!!!
Schneller als wir „Happy New Year!“ sagen können, sind die neuen Vorsätze auch schon gefasst. Und natürlich nehm ich sie dieses Jahr total ernst. Sie sind mir wichtig. Das kann doch nicht sein, dass ich mein Wunschbild nicht erreichen kann!Vorsätze

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Am Dreikönigstag sind diese Vorsätze allerdings meist schon wieder verworfen, komplett vergessen – Eintrag in mein persönliches Geschichtsbuch…

Meinungsforscher fanden heraus, dass es lediglich 13 % der Menschen schaffen, ihre gefassten Neujahrsvorsätze auch umzusetzen. Dass bedeutet, dass beinahe 90% daran scheitern!
Die Ziele werden verdammt hoch gesteckt, wobei die Kluft dann doch sehr groß ist – zwischen unserem jetzigen Ist-Zustand und dem Idealbild, welches wir gerne hätten. Zusätzliche Schwierigkeit besteht darin, dass ein Großteil der Motivation etwas zu verändern, hauptsächlich nur an diesem einen besonderen Datum festgemacht wird. Zusätzlich spielen sich unsere Vorsätze meist nur im Kopf ab, wir verraten sie meist anderen gar nicht mehr, dann kann uns auch niemand kontrollieren, daran erinnern oder uns mit nervigen Fragen quälen: „Silvester hast du doch gesagt, dass du……. wolltest?!?“

Und dann gibt´s die richtige Rebellen unter uns. Quasi die Silvester-Atheisten. Diese verkünden dann voller Stolz: „Ich mache heuer keine neuen Vorsätze. Wozu? Bringen ja doch nichts!“

Hansjörg Bahl, ein schweizer Schauspieler, formulierte es so:
„Neujahrsvorsätze sind Startschüsse für Rennen, die sowieso nicht stattfinden.“

Let the race start…!

VorsätzeZu Allererst könnten wir uns gleich mal von dem Wort „NEUJAHRSVORSATZ“ verabschieden. Zum einen, weil es ja nicht zwingend an den 1.1. gebunden sein muss / soll. Das setzt uns doch nur vermehrt unter Druck, oder?
Ahh – heut ist schon der 2. und ich hab noch immer nicht angefangen….
Gute Veränderungen können wir an JEDEM TAG beginnen! Weil wir es WOLLEN! Und nicht, weil es uns der Kalender vorschreibt!

Zum anderen beinhaltet das Wort VORSATZ ja schon – gefühlsmäßig wohl bemerkt! – das Scheitern, oder? Es fühlt sich irgendwie- für mich nicht nach „Hurra, ich schaff es!“ an. Vielmehr nach „Ja, probier´s halt mal. Siehst eh wie weit du kommst…“. – Vielleicht liegt´s aber auch nur daran, dass wir bei jedem neuen Neujahrsvorsatz das Scheitern bereits in Kauf nehmen…

Wie wär´s denn stattdessen mit „PERSÖNLICHE ZIELE“?

PERSÖNLICH: das bedeutet, es geht nur mich etwa an. Wie auch immer ich mein Vorhaben definiere: niemand anderem steht es zu, dieses zu bewerten oder zu beurteilen. Es betrifft ja nur MEINE PERSON!

Und ZIELE? Das ist doch was Gutes, oder? Etwas, das wir erreichen wollen, etwas , das wir erreichen können, wofür wir trainieren können. Wo wir dann mit Genugtuung und Befriedigung sagen können: JA!!! Ich habe es geschafft!!!
Darüber hinaus können ZIELE in Teilziele unterteilt werden. Kleine, machbare Etappen auf dem weg zum großen Ganzen.
Und diese Teilziele können wir immer wieder neu definieren. Wir können sie erweitern, verändern, unserem eigenen Rhythmus anpassen.
Wir können Strategien überdenken, müssen uns nicht gleich als Versager fühlen. Fehler sind gut. Dadurch können wir etwas verändern. Nicht alles wird gleich beim ersten Versuch klappen!

Was unterschiedet jetzt ein Ziel von einem Wunsch?

Wünsche sind wunderbar. sie erlauben uns zu träumen. Spornen uns an, etwas zu verbessern. Wenn sie aber Realität werden sollen, dann müssen wir sie in ein Ziel verwandeln. Und dazu braucht es 2 Dinge:

  1. Dein ideales Bild.
    Erlaube dir, groß zu träumen. Stell dir alles bildlich und in Farbe vor. Mit Gerüchen, mit Gefühlen. Schreib es nieder. Male ein Bild. erstelle dir eine Collage. Was auch immer – aber schaffe Vorsätzedir ein Bild von deinem Wunsch und hänge es an einer Stelle auf, wo du es tagtäglich siehst!
  2. Einen Zeitpunkt.
    Ziele = Wünsche mit einem Datum. Erhält dein Traumbild keinen Termin, bleibt es ein Wunsch und verkümmert.Unser Unterbewusstsein sortiert nach Dringlichkeit und Terminen. Daher unterteile auch die kleinen Zwischenziele nach Terminen.Ich erstelle mir jede Woche, jeden Monat, jedes Jahr einen eigenen Plan für die Dinge, welche ich umsetzen möchte. Strategisch. Welche Aufgaben gehören in welcher Reihenfolge bewältigt? Welche Stolpersteine könnten auftreten? Wie kann ich sie meistern? Welche Fähigkeiten brauche ich noch dazu? Bis wann gehört was getan?

Schritt für Schritt deinem Ziel ein wenig näher.

Wichtig für deinen Teilziele:
*) sie müssen machbar sein – nicht gleich ´nen Marathon laufen, sondern erst mit kleinen Laufrunden im Wald beginnen:
*) sie müssen messbar sein: einfach nur „mehr Sport“ ist kein messbares Ziel!

Bist du mutig genug?

Und jetzt die schwierigste Aufgabe: Trage dein Ziel nach außen. Teile es deinen Menschen in deiner Umgebung mit. Suche dir Menschen, die dich in deinem Vorhaben unterstützen. Vielleicht verfolgen andere das gleiche Ziel wie du? Schließ dich ihnen an! Hol dir einen Coach, einen Trainer, der dich an deine Ziele immer wieder erinnert und deine Fortschritte mit dir gemeinsam beobachtet und verbessert, der dich voll und ganz unterstützt.

Natürlich ist es einfacher keinem Menschen etwas davon zu sagen. Dann bekommt auch niemand mit, wenn ich scheitere. Und  – hallo! Ich bin doch nicht blöd! Dass schaff ich schon alleine!

Wie war das zu Beginn? nur 13% aller Vorsätze werden auch Wirklichkeit! Also wenn es denn so einfach wäre…..?

Dies war natürlich nur ein grober Schnelldurchlauf. Wenn du möchtest, können wir deine Vorsätze gerne gemeinsam zu deinen ganz persönlichen Zielen umdefinieren und gemeinsam daran arbeiten, sie auch tatsächlich Wirklichkeit werden zu lassen. Schreib mich einfach an! Auf dass dieses neue Jahr gefüllt wird mit ganz persönlichen Erfolgserlebnissen!

Eure Birgit Leonhartsberger

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