Dein Traum will gelebt werden!

Dein Traum will gelebt werden!

Hast du einen Traum? Einen, der dich nicht loslässt? Wie schaut deine Wunschvorstellung vom Leben aus? Was würdest du gerne verändern, was würdest du gerne erleben? Wo würdest du gerne mal deinen Ruhestand verbringen?

TraumJeder hat doch einen Traum. Wir blicken auf das Leben anderer Menschen, und denken uns „ach, wäre das schön! Das würde mir auch gefallen!“ Manchmal geht es dabei um materielle Dinge: dieses bestimmte Auto, dieses wunderbare Haus, dieses Segelboot; manchmal imponiert uns die mutige, nicht alltägliche Berufswahl; oder aber auch die Rhetorikkünste oder Sprachkenntnisse; manche Menschen beneiden wir, weil ihr Konto immer prall gefüllt zu sein scheint, oder weil sie immer wieder auf Reisen gehen und die Welt erkunden; wir haben den Traum, einfach mehr Zeit zu haben, das Leben mehr genießen zu können – mit unseren Kindern, unserem Partner, unserer Familie und unseren Freunden. Eine endlose Aneinanderreihung von Glücksgefühlen!

Der vergessene Traum vom Glück

Kennt ihr den Ort, wo man die meisten Träume findet? – Nicht? – Es ist der Friedhof. Tausende, abertausende von Träumen liegen dort begraben. Denn am Ende ihres Lebens bereuen die meisten Menschen genau 2 Dinge:

Traum1) Ich wünschte, ich hätte weniger gearbeitet. Ich wünschte, ich hätte stattdessen mehr Zeit mit meiner Familie, meinen Kindern, meinem Partner, meinen Freunden verbringen können.

2) Ich wünschte, ich hätte mein Leben nach meinen Vorstellungen gelebt, so wie ich es mir immer erträumt hatte. Hätte ich doch nur nicht bloß ein Leben geführt, welches andere von mir erwartet haben, hätte ich doch den Mut aufgebracht, mein wahres ICH auszuleben.

Tja – und dann passiert´s, dass der Traum vom schönen Leben, der Traum von Freiheit, der Traum vom Glück einfach begraben wird. Für immer seiner Realisierung beraubt.

Möchtest du so am Sterbebett enden? Was würdest du am Ende deines Lebens bereuen, nicht gesagt oder getan zu haben? Kannst du abtreten mit den Worten von Edith Piaf: „Ich bereue nichts. Ich habe gelebt!“ – ???

AUFWACHEN!

Josephine Baker, eine Tänzerin und Schauspielerin Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts sagte: Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen, daraus zu erwachen.

Und das ist meiner Meinung nach der springende Punkt! Es bringt uns nichts, immer nur zu träumen. Unser Leben wird sich nicht verändern, wenn wir jeden Traum auf morgen oder gar auf irgendwann verschieben! Wenn die Kinder groß sind…, wenn ich mir mehr Geld gespart habe…., wenn ich in der Pension bin…. Und so weiter und so fort….

Weißt du denn, wie viel Zeit dir noch bleibt? Weißt du, ob dein Leben nicht schon morgen oder nächste Woche oder in einem Jahr vorbei sein wird? Was nützt es denn unseren Traum vom besseren Leben auf später zu verschieben, wenn es dann kein Später mehr gibt?

Ich habe eine kleine Übung für dich, welche mir selber sehr geholfen hat, an der Realisierung meines Traums zu arbeiten. Diese Technik heißt „mentales Kontrastieren“ und zwingt uns dazu, einen Standpunkt zu beziehen, weil es uns ja bekanntlich nicht weiter bringt, wenn wir nur in der Fantasie leben.

Bereit?

Setz oder leg dich ganz bequem hin. Schließe deine Augen. Stell dir dein jetziges Leben genau vor. Konzentrier dich auf den Teil deines Lebens, den du eigentlich gern irgendwann einmal verändert haben möchtest – nehmen wir mal als Beispiel deine Arbeit bzw. finanzielle Situation. Sieh dir deine jetzige Lage genau an. Wann läutet dein Wecker? Mit welchen Gefühlen gehst du zur Arbeit? Wie geht’s dir dort? Was fühlst du? Mit welcher Laune kommst du heim? Was machst du am Abend? Wie schaut dein Kontostand aus? Kannst du deine Rechnungen immer pünktlich bezahlen? Kannst du deinen Kindern kleinere Geschenke machen? Urlaub? Freizeitvergnügen? – Bezieh alles mit ein, was das Leben leicht und schön macht. – Und jetzt führ dir genau vor Augen, wie dein Leben weiter verlaufen wird, wenn du nichts an der jetzigen Situation veränderst. Beachte wirklich alle Konsequenzen, die aus deinem Nicht-Handeln entstehen, wenn du genau so weiter machst wie bisher. – Blicke mal 10 Jahre in deine Zukunft – du, deine Kinder, dein Partner, Finanzen, Freiheit, Spaß – was hat sich verändert? Hast du mehr Geld zur Verfügung, kannst du jetzt leben? – Geh noch weiter vor – weitere 10 Jahre – wie schaut´s denn jetzt aus? Hat sich was verändert? Bist du deinem Traum schon näher gekommen? Wie fühlst du dich?

Nun der 2. Teil der Übung:

TraumSchließe wieder deine Augen. Mach das gleiche noch mal. Aber nun nimmst du deinen Traum in die Hand. Du änderst JETZT die Dinge, welche du geändert haben möchtest. Stell dir dein geändertes Leben genau vor, fühle es, höre es, schmecke es, bezieh wieder all deine Sinne mit ein. – Und nun blicke wieder 10 Jahre in die Zukunft – was hat sich verändert? Wie geht’s dir, deinen Kinder, deinem Partner? Wie schaut deine finanzielle Situation aus? Kannst du dein Leben genießen? Hast du dich körperlich verändert? Wo wohnst du jetzt? – und noch mal weiter 10 Jahre nach vorn – Beachte wieder alle Konsequenzen, welche sich ergeben, weil du deine Situation verändert hast…

In welcher dieser 2 Realitäten möchtest du ab sofort gerne leben?

3 Schritte, um deinen Traum zu realisieren

Step 1: Erkenne die Situation so, wie sie ist

Das ist der schwierige Teil. Wir Menschen neigen zu Selbstbetrug. Dinge oder Situationen, welche uns nicht gefallen, denen wir aber irgendwie ausgeliefert sind, können wir uns schön reden – jeden Tag – bis wir selbst daran glauben, dass es ja eh nicht so schlimm ist.
Doch damit ist jetzt Schluss!
Sie die Dinge so, wie sie sind! Nicht besser. Aber auch nicht schlechter. Schau der Wahrheit ins Gesicht. Wenn du deine Rechnungen nicht pünktlich bezahlen kannst, hilft es dir auch nicht, die Mahnungen zu ignorieren. Schau sie dir jeden Tag an, blicke jeden Tag auf dein dickes fettes Minus am Kontostand – bis es dich so richtig ankotzt und du endlich was daran ändern willst!
Wenn du gewisse Marotten an dir verändern willst, musst du sie zuerst als ein Teil von dir akzeptieren. Schau dich an – wer bist du? Schreib es dir auf, dein jetziges ICH. Wie gesagt:
Sieh die Dinge genau so, wie sie sind!

TraumStep 2: Sieh die Situation so, wie du sie haben möchtest

Das ist der schöne Teil: du kannst zum Bildhauer deines Lebens werden! Schreib dir genau auf, wie du gerne sein möchtest, was du gerne haben möchtest. Lass nichts aus. Denke daran: Du kannst deinen Traum realisieren! Nichts auf dieser Welt ist nur bestimmten privilegierten Menschen überlassen. Du bist nicht der Situation ausgeliefert. Du musst dich nicht von anderen Lebensvorstellungen abhängig machen. Du gestaltest dein eigenes Leben! Wie soll es also sein?

 

Step 3: Welche Schritte musst du dafür tun?

Jetzt schau dir beide Listen an, mach eine Gegenüberstellung. Und bei jedem einzelnen Punkt, bei jeder Veränderung schreibst du dir auf, welche einzelnen Schritte du verändern musst, um vom Ist-Zustand zu deinem Traum-Zustand zu gelangen: Was fehlt dir dazu? Welche Fähigkeiten musst du dazu erlernen? Welche Fragen sind noch zu klären? Welche kleinen Veränderungen kannst du sofort vornehmen?

Und dann?……

TraumTU ES! Handle danach! Du hast dir gerade den Weg zu deinem Traum aufgezeichnet – gehe ihn! Niemand hält dich davon ab! Es wird nicht immer leicht werden; es wird nicht über Nacht funktionieren, sondern einige Zeit in Anspruch nehmen – dein jetziges ICH hast du auch Jahre lang reifen lassen! Es kann sein, dass manchmal eine kleine Richtungskorrektur nötig wird; es werden Hindernisse im Weg liegen; manches wird nicht gleich zu Beginn klappen – doch du kannst ja immer und immer und immer wieder von Neuem beginnen! Manche Menschen werden dich begleiten, manche werden eine andere Richtung einschlagen, ABER:

Gehe einfach weiter! Gib nicht auf! Jede Angst kann man überwinden, jede Fähigkeit kann man erlernen! Es ist dein Weg, dein Leben, dein Traum. Nimm dein Leben in die Hand und mach etwas Schönes, etwas Wunderbares daraus! Du weißt doch nie, wie viel Zeit dir noch bleibt!

……Auf meinem Grabstein soll mal stehen: „Ich habe gelebt!!!“

Eure Birgit Leonhartsberger

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